WAN (Wide Area Network = Internet) - Verbindung und NAT (Network Adress
Translation).
Es wird angenommen, daß das System des Anwenders hinter einer Firewall im Firmen-LAN steht und das System der Gegenstelle der Einfachheit halber direkt im Internet.
DerAnwender sendet von einer internen IP-Adresse (192.168.xxx.xxx) - die auch im
gesendeten IP-Packet steckt und von der Gegenstelle als Absender erkannt
wird. Als Folge davon würde eine Gegenstelle ihre Antwort-Pakete an die 192.168.xxx.xxx senden. Diese Adresse gibt es natürlich im Internet nicht.
Die Folge ist ein schwarzes Bild auf Seiten des Anwenders.
Aktiviert man im Videokonferenzsystem den NAT-Modus und gibt als NAT-Adresse die eigene externe feste IP der Firewall, dann ersetzt das Videokonferenzsystem in den IP-Paketen die eigene interne Adresse durch die NAT-Adresse (eigene externe feste IP der Firewall).
Somit erhält die Gegenstelle die Information, daß sie die Antwortpakete an
die externe IP zu schicken hat. Die Firewall des Anwenders leitet nun diese Antwortpakete durch ein auf der Firewall eingerichtetes 1-to-1-NAT (WAN->LAN) auf die interne IP-Adresse des Videokonferenzsystems.
Siehe auch:
http://www.videokonferenz-forum.de/viewtopic.php?t=37